Archiv für Mai, 2008

Vor Kurzem war in der NOZ zu lesen, dass neuerdings ein Monopoly-Spiel mit Osnabrücker Straßen zu kaufen sei. Dieses wurde vom Hersteller im Auftrage der Stadtmarketing Gesellschaft (?) aufgelegt. In diesem Zusammenhang war zu lesen, dass die Startauflage der Monopoly-Version der Kleinstadt Georgsmarienhütte mit über 1000 Exemplaren bereits ausverkauft ist.
Der Rechteinhaber Hasbro dürfte sich mit dem Angebot individualisierter Versionen des Klassikers ein gigantisches Potential erschlossen haben. Das ist für Hasbro vermutlich umso erfreulicher, da das Spiel ja vermutlich doch schon etwas verstaubt ist und die besten Jahre schon einige Dekaden hinter sich hat. Sofern tausende von Städten eigene Versionen auflegen, dürften Millionen von Spielen verkauft werden. Und jeder einzelne Auftrag bedeutet gleich einen Abverkauft im vierstelligen Bereich.
Das ist wirklich ein kluger Schritt von Hasbro.

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass im Rahmen des Kirchentages in Osnabrück ein Quartett mit Osnabrücker Kirchen über meinkartenspiel.de aufgelegt wurde.

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Die Blogger von telefon.de haben zu einem großen Blog-Karneval aufgerufen. Die Redaktion sucht Anregungen, wie man das angeblich unkaputtbare Handy Sonim XP1 zerstören kann.

Hier ist mein Vorschlag. Man befülle ein großes Ikea-Glas mit dem Handy (das sollte passen), dann gieße man ein halbes Glas billigen Blended-Whisky dazu und flambiere das gute Stück. Bin gespannt, ob der brennende Alkohol ausreicht. Sollte das nicht der Fall sein, wird das Handy aufgrund des üblen Geruchs sicherlich ein Fall für den Papierkorb sein!

Dieser Blog-Karneval von telefon.de ist sicher eine ganz intelligente Form der Initiierung eines Link-Baits. Es wird an die niederen Instinkte der Blogger appelliert, denn zerstören will ja bekanntlich jeder gerne mal etwas. Zweites wird die „Weisheit der Vielen“ der Blogosphäre angezapft, um eine Lösung der nicht ganz einfachen Aufgabenstellung zu finden. Drittens kann man das Handy gewinnen und darf über die erfolgte Zerstörnung oder Nicht-Zerstörung im eigenen Blog berichten.

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In der aktuellen Ausgabe des weltbesten Fußballmagazins „11 Freunde“ ist ein ausführlicher Beitrag über deinfussballclub.de zu lesen. Für alle Fans des Themas Crowdsourcing bzw. Crowdfunding lohnt es da einmal am Kiosk vorbeizustolpern und 3,90 Euro zu investieren. In dem ausführlichen Artikel werden wirklich alle Seiten beleuchtet. Der Trainier kommt genauso zu Wort wie die Macher von deinfussballclub.de und auch Sönke Wortmann. Der Trainer Mathias Mink wird in bezug auf das Internetprojekt mit den Worten „Das ist eine unheimlich spannende Geschichte“ zitiert.

Übrigens ist in der gleichen Ausgabe in anderem Zusammenhang von einer weiteren Crowdfunding-Geschichte im deutschen Fußball zu lesen. Die Stuttgarter Kickers versuchen sich in einer Million-Dollar-Homepage unter dem Motto „Believe in Blue“. Zehn mal zehn Pixel sind dort für 18,99€ zu haben. Da ist es vermutlich relativ betrachtet günstiger für ein Jahr Mitglied in einer echten Community zu werden, wo man noch ein wenig mitbestimmen kann.

Bei deinfussballclub.de scheint mir übrigens etwas die Dynamik bei der Mitgliederentwicklung abhanden gekommen zu sein. Nachdem die ersten 4000 Mitglieder schnell zusammen gekommen sind, scheint der erste Schwung erlahmt. Aus meiner Erfahrung bei myfootballclub.co.uk kann ich nur jeden empfehlen bei so einer Sachen einmal mitzumachen und wenn es auch nur für ein Jahr ist. Wenn Ihr so etwas also einmal an Euch herangetragen wird, dann sollte die erste Kommunikationsregel heißen „RSVP” wie der Franzose sagt: “Répondez s’il vous plaît”. Also sofort Ja sagen.

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