In der aktuellen Wirtschaftwoche, die heute im Briefkasten lag, ist ein interessanter doppelseitiger Beitrag über die Auswirkungen, die das Internet auf die Branche der Antiquare hat. Mit Hilfe des Internets wird die Macht des Long Tails voll ausgespielt. Früher mussten die Sammler von alten Büchern und Erstausgaben mit Hilfe von Katalogen und der Unterstützung der Antiquare ein Buch finden. Heute werden einfach die Suchmaschinen angeschmissen und die einschlägigen Preisvergleiche und schon weiß der Sammler, wo das jeweilige Buch gerade am günstigsten zu bekommen ist. Zudem verkloppen mehr und mehr Hobby-Antiquare die Bücher auf amazon, AbeBooks, ebay und Co. Die Folge ist ein dramatischer Preisverfall für gebrauchte Bücher. Ganz seltene Exemplare sind gleichzeitig teurer geworden. In diesem Segment spielen naturgemäß allerdings nur wenige Player.
Die Folge ist: Die Antiquare müssen endgültig ihre althergebrachten Geschäftsmodelle überdenken.
Der wirklich lesenswerte Beitrag in der Wiwo ignoriert allerdings etwas die postitive Seite der Medaille. Die Verfügbarkeit von antiquarischen Büchern hat sich für die Interessenten deutlich verbessert und das bei niedrigeren Preisen.
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Stichworte: Antiquare

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