Archiv für Dezember, 2009

Nachdem im Zuge eines Fersehberichtes über Hanfjeans mein darnieder liegendes Projekt naturtextilien.org steil gegangen ist, habe ich qualitäts-affiliate-Content produziert. Also Text, die ein rausklicken zum Merchand geradezu provozieren. Die Bewerbung des HanfHaus-Programmes läuft sehr erfreulich. Das Programm kann man nur jedem empfehlen.
Zur Ausweitung der Monetarisierung der Seite habe ich einen neuen Account bei Affili.net eröffnet und mich für die Programme bei Hessnatur und waschbaer beworben. Zudem läuft eine Bewerbung über belboon bei Panda. Keiner der drei Versender hat offenbar eine Autogenehmigung. Das stößt schon einmal negativ auf. Eigenartiger Weise sind die Programm-Bedingungen alle recht ähnlich formuliert. Ob da überall die gleiche Agentur aktiv ist? Zweimal sind nur .de und .at-Domains erlaubt. Bin gespannt, ob meine org-Domain überhaupt im ersten Schritt zum Zuge kommt. Andernfalls müsste ich die Programmbetreiber wohl bei der google-Suche nach “Naturtextilien” überholen. Das wäre ja nur eine Rückkehr zu alten Verhältnissen.

Naturtextilien sind der Long Tail des Bekleidungsmarktes und Affiliate-Marketing sicher der Long-Tail der Werbung. Ich bin gespannt, wie der Test ausgeht.

Stichworte:

Google will Marken vorne sehen, weil angeblich die User Marken auf den Top-Positionen erwarten. Die Frage ist nun, wie Google Marken erkennt?

Was haben Markendomains für typische Charakteristika?

- Das Domainalter ist in der Regel eher überdurchschnittlich hoch
- Der Registrierungszeitraum für die Markendomain ist eher sehr langfristig.
- kaum andere Domains auf der gleichen IP wie die Markendomain
- Gibt es Suchanfragen für die Marke?
- Viele Links mit Domain (die identisch mit Marke ist) im Anchor Text
- Marken geben meist Geld für Adwords aus und bieten sicher auf auf Domainnamen (=Markennamen)
- Markennamen tauschen in Google Base auf, auch wenn der Markenartikler selber dort nicht präsent sind
- Viel eingehende Links
- Eingehende Links von Autoritätsseiten
- Marken sind häufiger in den Medien (Google News präsent) als Handy-Shop-xy.de

Die Frage ist nun, ob Keyword-Domains wieder an Wert gewinnen? T-Mobile steht bei Handy plötzlich gut da. Natürlich dürfte es viele Suchanfragen für “T-Mobile” geben. Dies sollte aber auch für Handy.de z.B. gelten.

Stichworte:

In der aktuellen Ausgabe der Wirtschaftswoche wird unter der Überschrift “Genies für lau” ausführlich über das Thema Open Innovation berichtet. Der Beitrag beleuchtet die kooperative Neuproduktentwicklung von Firmen mit Hilfe der Kunden oder einer Community über das Internet. Der Zughersteller Bombardier entwickelt mit den Internetusern die Züge der Zukunft und auch Blue Chip Companies wie BMW oder Beiersdorf holen sich demnach gezielt Wissen von Außen für die Produkte von Morgen. Experten sind der Meinung, dass man mit diesem Crowdsourcing bzw. der Open Innovation die Floprate neuer Produkte reduzieren kann, weil man diese ja mit den Kunden zusammen entwickelt. Natürlich werden auch Dienstleister wie Hyve erwähnt, die den Firmenkunden helfen, den Innovationsprozess mit den Massen in Gang zu setzen. Die Lektüre sei auf jeden Fall empfohlen.

Stichworte:

Wer ein indiviuelles Geschenk sucht, der sollte sich einmal Likör ansehen. Mit einem individuell selbstgemischten Likör, dürfte man sich der Freude des beschenkten immer sicher sein, denn schon Wilhelm Busch wuschte zu berichten: “Wer Sorgen hat, hat auch Likör” :-). Diese ironische Bemerkund sei der Redaktion verziehen. Likör selbstgemacht ist nicht so einfach und man sollte aus Sicherheitsgründen auch die Finger davon lassen. Stattdessen sollte man lieber gute Erfahrungen mit wunschlikoer.de machen, damit der Likör hinter auch gut schmeckt. Wer individualisiertes Müsli oder selbstkreierte Schokolade zu langweilig findet, der sollte sich lieber dem Thema “Likör selbstgemacht” widmen und sich bei Wunschlikör “personalized alcoholics” gönnen. Wir können das nur empfehlen. Crowdsourcing an der Bar ist echt Spitze!

Dein eigener Likör aus über 35 Aromen und mit persönlichem Etikett.

Stichworte:

Mieten und vermieten ist das Thema von Erento. Und auf dem Marktplatz von Erento werden Mieter und Vermieter von Mobilien zusammengebracht. Damit ist Erento ein lupenreiner Long Tale-Aggregator. Das gilt umso mehr, als dass man die meisten Gegenstände, die man mietet nicht ständig braucht. Natürlich gibt es sicher auch Sonderfälle, dass die Mietnachfrage nach manchen Gegenständen größer ist als die Kaufnachfrage. Aber auch in diesem Fall, wird der Mieter eines Gegenstandes möglicherweise nach der ersten Miete immer wieder zum gleichen Mieter zurückkehren, so dass nach dem Erstkontakt kein Marktplatz mehr von Nöten wäre.

Auch ökonomisch betrachtet ist Erento eine sehr interessante Angelegenheit. So wird dem Mieter eines Gegenstandes die Möglichkeit geboten durch die Miete als Alternative zum Kauf eine Menge Geld zu sparen. Und der Vermieter kann durch das Vermieten einnahmen aus seinem Eigentum erzielen.

Übrigens können auf Erento auch vergleichsweise kuriose Dinge gemietet werden. Wer z.B. für eine Hochzeit eine richtig standesgemäße Karre braucht, kann sich ganz einfach eine Dodge mieten. Das ist gar kein Problem. Da stellt man sich einmal mehr die Frage, was die Menschheit früher ohne Internet so angestellt hat!

Stichworte: