Der Long Tail der Arbeit I: textbroker.de aus der Sicht der “Arbeitgeber”
Geschrieben von: admin, in Allgemein |Wie bereits in Teil II berichtet, bringt textbroker.de Angebot und Nachfrage für mehr oder weniger große Textschnipsel in Einklang. Als Auftraggeber braucht man vielleicht einen kurzen Text von 250-300 Wörtern für das Artikelverzeichnis www.ganz-schlau.de und vermutlich noch ein Dutzend weiterer Beiträge für ebenso viele andere Portale. Dann kann man bei textbroker einen Auftrag platzieren und sich die Texte einfach schreiben lassen von den Autoren, die bei Textbroker registriert sind.
Ich war am Anfang skeptisch, ob textbroker schon eine kritische Masse an Autoren an Bord hat, damit auch viele Aufträge schnell abgearbeitet werden können. Kurz vor Feierabend platzierte ich die Aufträge für drei Texte. Als ich morgens die Rechner hochfuhr, waren drei Mails von textbroker im Eingang. Alle drei Texte waren geschrieben. Wer hätte das gedacht.
Die Preise liegen zwischen 0,012 und 0,06€ pro Wort. Ich wählte immer die zweite Qualitätsstufe für 1,5 Cent pro Wort.
Die Ergebnisse waren durchaus in Ordnung. Inzwischen habe ich gefühlte fünfzig Artikelchen schreiben lassen. Nur zwei oder dreimal verlangte ich Nacharbeit. Zuweilen sind ein paar Autoren dabei, die in ihren Beiträgen notorisch den Leser anreden, auch wenn ausdrücklich darum gebeten wurde, selbiges nicht zu tun. Der eine oder andere Autor sollte vielleicht sein Geld mit etwas anderem verdienen, aber was solls.
Auch wenn man kräftig nacharbeiten muss, ist die Textvorlage sehr hilfreich. Wenn man nämlich >100 Text für Artikeldienste braucht, dann wird man ja bekloppt. Textbroker hat sicher eine große Zukunft. Es wäre genial, wenn man neben dem Artikel auch noch die Placierung des Textes in Artikeldiensten buchen könnte.
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8. Mai 2007 21:55
Meiner Meinung nach ist der Service für das verfassen von Artikeln für Artikeldienste sehr gut zu gebrauchen. Wenn man erst mal selbst 30 Artikel zu einem Thema geschreiben hat geht einem schnell die Luft für weitere Texte aus, bedingt durch die eigene Sichtweise des Themas. Einem neutral herangehenden Autor fallen bestimmt ganz andere Aspekte ein, zu denen man texten kann. Der Dienst von Textbroker ist durchaus brauchbar.
9. Mai 2007 18:43
Ist Textbroker eigentlich ein Klon von einem amerikanischen (englischen) Service? Die müssten solche Dienste doch schon viel früher angeboten haben!?
9. Mai 2007 21:17
[…] - Autor: Klaus-Martin Meyer Ich habe einmal die Erfahrungen aus der Sicht des Contentkäufers und des Contentverkäufers geschildert, die man auf der Handelsplattform textbroker.de […]