Im Rahmen des Gutenberg-Projektes werden Bücher online zur Verfügung gestellt, bei denen das Urheberrecht des Verfassers ausgelaufen ist, was 70 Jahre nach dem Tod des Autors der Fall ist. So werden alte Schinken eingescannt, bevor das Papier zu Staub verfällt und die alten Werke für immer verloren wären. Weil aber Scanner offenbar nicht immer 100 %ig funktionieren, müssen Menschen die Scandateien noch Korrektur lesen. Genau das passiert auf Gaga.net - Gemeinsam an Gutenberg arbeiten. Was genau passiert, wird auf der Webseite des Projektes erläutert:
“Wir zerteilen ein Buch in einzelne Seiten und geben die Einzelseiten zum Korrekturlesen an jeden, der Lust zum Mitmachen hat. Jeder neue Mitarbeiter verringert die Zeit, bis ein Buch endgültig korrigiert ist. Das Projekt GaGa ist Zulieferer für das Projekt Gutenberg-DE. Bei Gutenberg-DE lesen täglich 30.000 Besucher. Falls jeder hundertste Leser nur einmal am Tag bereit ist, eine Textseite aus unserem Angebot zu korrigieren, können wir jeden Tag ein Buch von 300 Seiten erstellen.”
Ich finde, dass ist eine tolle Umsetzung des Crowdsourcing-Gedankens. Das ist sicherlich auch eine tolle Initiative gegen die Datensammelwut von Google.
Stichworte: Gaga.net Gutenberg Projekte
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