Der Rattenschwanz der internationalen Arbeitsteilung wird immer länger. War bis vor ein paar Jahren das Offshoring in Richtung Indien oder Osteuropa zumindest im Softwaresektor noch das Nonplusultra, so gibt es jetzt mit Nordkorea einen neuen Player, der sich in die lange Reihe der internationalen Arbeitsteilung einreiht. Die Firma Nosotek ist ein Joint Venture zwischen einer westeuropäischen Firma und der einer staatlichen Organisation der Volksrepublik Nordkorea. Die Gesellschaft hat offenbar Zugriff auf die Elite der nordkoreanischen Mathematiker und Programmier. Da kommunistische Regierungen eine lange Tradition für eine gute Schulbildung und gute Universitäten haben und das Lohnniveau in Nordkorea bekanntermaßen nicht das höchste ist, dürfte von der Firma Nosotek in Zukunft sicher noch einiges zu hören sein. Übrigens ist Nordkorea bei “Software” schon jetzt ein Exportland. Es wissen vielleicht die wenigsten, aber Nordkorea exportiert Zeichentrickfilme. Hier würde mich einmal interessieren, wie die Hollywood-Studios die Abrechnung organisieren. Vermutlich steht auf den Filmen immer “Made in China”

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Eine Antwort zu “Offshoring nach Nordkorea”

  1. Peter says:

    Videos ueber das erste westlich-nordkoreanische Softwaregemeinschaftsunternehmen Nosotek sowie ueber andere auslaendische Geschaeftsaktivitaeten in Nordkorea kann man sich bei www.youtube.com/businessNK ansehen.

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