Archiv für die Kategorie: 'Allgemein'

Der chinesische Sportartikelhersteller Hongxing setzt werbetechnisch auf die Nische. Dies ist wohl notwendig, weil die populären chinesischen Stars von den zahlungskräftigeren Adidases, Pumas und Nikes dieser Welt eingekleidet werden.
Was kann man da machen? Ganz einfach: man tritt einfach als Hauptsponsor von Nordkorea auf. Das chinesische Publikum wird die Sportler aus Nordkorea in den Sportarten beobachten, wo auch die Chinesen stark sind:

“[The Chinese] tend to watch the North Koreans compete in the events that the Chinese are also strong in, so sponsoring North Korea will get a lot more eyeballs,” [Jenny Yeo, company spokesperson] said.

Diese Form des Marketings erinnert ein wenig an die diversen Optionen bei amazon, wo neben dem Bestseller auch schon mal weniger bekannte Bücher zum selben Thema eingeblendet werden. Und weil ich hier so schön über die chinesische Firma berichte, könnten mir die Jungs ja eigentlich mal ein Polohemd oder so nach Deutschland schicken!

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Auf Sistrix ist zu lesen, wie gut Kommentarspam offenbar noch wirkt. Der Beitrag scheint zu bestätigen, dass man mittels aggressiven Spammens via Kommentarfunktion in Blogs gute Resultate erzielen kann.
Allerdings bleiben meiner Meinung nach diverse Fragen offen. Ein Blick auf die Backlinks der betreffenden Sonnenschutzseite ergibt, dass diese auch viele Backlinks auf konventionellem Wege (Kauf? Tausch? Wie auch immer?) in der kurzen Zeit gesammelt hat. Die Wirkung könnte also auch auf anderem Wege eingetreten sein. Auch die Möglichkeit, dass Links aus nofollow-Kommentare eine Wirkung haben könnten, ist aus meiner Sicht nicht abzuleiten.

Welche Fragen bleiben für die Wissenschaft zu beantworten?

1.) gibt es Seiten, die erfolgreich ausschließlich Mittels nofollow-Kommentarspam bei Google oben stehen?
2.) Helfen auch Kommentar-Links, die den Namen des Kommentatoren im Ancor-Text haben? Sind so indirekt auch ehrenwerte Kommentatoren (unbeabsichtigt) Spammer? :-)

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Die Blogger von telefon.de haben zu einem großen Blog-Karneval aufgerufen. Die Redaktion sucht Anregungen, wie man das angeblich unkaputtbare Handy Sonim XP1 zerstören kann.

Hier ist mein Vorschlag. Man befülle ein großes Ikea-Glas mit dem Handy (das sollte passen), dann gieße man ein halbes Glas billigen Blended-Whisky dazu und flambiere das gute Stück. Bin gespannt, ob der brennende Alkohol ausreicht. Sollte das nicht der Fall sein, wird das Handy aufgrund des üblen Geruchs sicherlich ein Fall für den Papierkorb sein!

Dieser Blog-Karneval von telefon.de ist sicher eine ganz intelligente Form der Initiierung eines Link-Baits. Es wird an die niederen Instinkte der Blogger appelliert, denn zerstören will ja bekanntlich jeder gerne mal etwas. Zweites wird die „Weisheit der Vielen“ der Blogosphäre angezapft, um eine Lösung der nicht ganz einfachen Aufgabenstellung zu finden. Drittens kann man das Handy gewinnen und darf über die erfolgte Zerstörnung oder Nicht-Zerstörung im eigenen Blog berichten.

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Regelmäßig kann man in den Medien zu lesen, dass die Umsätze mit Computerspielen die von Kinofilmen inzwischen weit übertreffen. Dabei wird der Anteil von Online Spielen – was wenig überrascht - immer größer. In meiner Wahrnehmung gibt es allerdings noch keinen Internet-Marktplatz für diese Spiele, der mit iTunes bei Musik oder amazon bei Büchern vergleichbar wäre. Dabei würde sich der Onlinevertreib solcher Spiele doch geradezu anbieten. Meiner Meinung nach haben insbesondere die Konsolenhersteller es versäumt, eine konsequente Rückwärtskompatibilität der Spielekonsolen sicherzustellen. Rückwärtskompatibel sind Spielkonsolen dann, wenn mit einer Konsole der neusten Generation auch die Spiele der älteren Versionen gespielt werden können. Sicherlich würde ein solches (wirklich konsequent umgesetztes Feature) den Absatz neuer Konsolen befördern. Andererseits würden ganz sicher mehr Spiele verkauft werden, da die Eltern, die ihren Kindern stets das neuste Modell spendieren, dann auch im Zuge einer Retro-Sentimentalität sicher noch einmal alte Spiele wie Pac Man, Space Invaders oder Moonraker kaufen würden, weil sie diese vor mehr als 20 Jahren in der Spielothek (kennt das Wort heute überhaupt noch wer) gespielt haben. Diese Vorraussetzungen würden es auch einfacher machen, einen echten Online-Vertrieb für diese Spiele zu etablieren, der die volle Power des Long Tails nutzen könnte.

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Crowdwisdom ist im Zuge von Web 2.0 ein Modetrend geworden. Sogar RTL hat mit Günter Jauch zur Primetime unter dem Titel „Die Weisheit der Vielen“ eine Sendung zum Thema gebracht. Crowdsourcing wurde hier im Blog im Zusammenhang mit Myfootballclub.co.uk und jüngst mit deinfussballclub.de behandelt.
In Zeiten des Klimaschutzes muss man sich die Frage stellen, wann kommt Crowdsaving? Wenn jeder einzelne sich im Kleinen beim Stromsparen beteiligt, dann können sicher ganze Kraftwerke eingespart werden. Es ist nur die Frage, wie kann man den einzelnen hinreichend motivieren, damit er sich an dem großen, gemeinsamen Ziel durch aktives Mitsparen beteiligt. Ist es denkbar, dass man wie bei myfootballclub.co.uk ein Community zum Thema aufbaut? Das ist sicher nicht ganz so einfach umzusetzen. Sicherlich fehlt es hier noch an einer zündenden Idee.

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