Browsergames sprießen wir die Pilze aus dem Boden. Erfreulicherweis sprießen diese offenbar besonders gut auf deutscher Scholle. Diese Games, die nicht installiert werden müssen und direkt im Browser gespielt werden, erfreuen sich einer immer größer werdenden Fangemeinde. Da sich Menschen überall auf der Welt zum gemeinsamen Spiel zusammenfinden können und es gleichzeitig für jeden Geschmack das passende Spiel gibt, spielen bei diesem Phänomen auch Longtail und auch Crowdsourcing-Aspekt – die zentralen Themata dieses Blogs eine Rolle. Je mehr User an so einem Spiel teilnehmen, desto größer wird potentiell der Nutzen in Form von Spielvergnügen für alle. Der Anbieter der Browsergame-Plattform ist dabei so etwas wie ein Crowdsourcing- oder Longtail-Aggregator. Man darf gespannt sein, wie sich die Konkurrenz klassischer Browsergames und Games, die innerhalb von Facebook gespielt werden entwickeln wird. Klar ist, dass Spieleentwickler, die voll auf Facebook setzen, es leichter haben sollten, für ihre Spiele eine kritische Masse an Gamern zu generieren.
Auch die Finanzierung solcher Browergames ist eine interessante Sache. Oft wird auf Freemium-Modelle gesetzt. Die Teilnahe ist gratis, somit werden die Spieler wie von einem Dealer mit einem „Gratisschuß angefixt“. Wer dann besseren Stoff in Form leistungsfähiger Tools braucht, kann diese dann für Geld kaufen, um sich Vorteile für das Spiel zu verschaffen.
In diesem Bereich gibt es übrigens auch weitere intressante Geschäftsmodelle, die man als Longtail-Aggregatoren bezeichen kann. Sponsorpay will Usern das Kaufen von kostenpflichtigen Dingen innerhalb der Games versüßen, indem man Rabattmarken beim Online-Shopping vergibt, die dann für kostenpflichtige Spielbestandteile eingetauscht werden könnten.
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Das iPad 2 wird dieser Tage vorgestellt. Daher kann man an diesem Beispiel erklären, was genau predictive SEO ist. Man könnte natürlich auch auf deutsch von vorrausschauendem SEo sprechen. Man erstellt zu einem Zeitpunkt eine Keyword-optimierte Seite zu einem Thema, nachdem heute noch kaum jemand sucht. Dann rankt die Seite vergleichsweise einfach und hat - wenn dann plötzlich danach gesucht wird - einen Startvorteil.
Denn sobald das iPad 2 offiziell vorgestellt wird, wird es auch passendes iPad 2 Zubehör geben, für das die Welt sich dann interessieren wird.
Dieses kleine Artikelchen ist also einerseits eine Erklärung für das Thema “predictive SEO” und anderseits gleich ein praktisches Beispiel, eben am Beispiel: iPad 2 Zubehör. Dann freuen wir und mal kollektiv auf die tollen Hüllen, Taschen, Tastaturen und was da alles kommen mag!
Dies ist ein weiterer Versuch zum Thema “predictive seo”. Die Firma Blackberry hat das Playbook vorgestellt und in Kürze wird dieses auf den Markt kommen. Sollte es annähernd so erfolgreich sein, wie das iPad von Apple, dann wird sich auch ein interessanter und lukrativer Markt für Playbook Zubehör entwickeln. Denn jedes Playbook dürfte sich durch Blackberry Playbook Zubehör weiter optimieren lassen. Blackberry Playbook Taschen werden das teure Stück schützen und zudem zusätzliches Prestige stiften. Es bleibt zu hoffen, dass das Blackberry Playbook ein Erfolg wird, um dem iPad etwas entgegenzusetzen.
Stichworte:Am letzten Samstag erhielt auch ich eines dieser etwas befremdlichen Zalando-Pakete, in denen nichts anderes war als ein Anschreiben mit der Motivation eine zu diesem Zeitpunkt noch nicht funktionierenden Urls aufzurufen.
Ein Anruf bei Zalando brachte auch keine Aufklärung. Vielmehr wurde ich aufgefordert, das Paket zurückzusenden. Eine Bestellnummer konnte ich freilich nicht angeben, weil ich ja nichts bestellt hatte. Die Telefondame wollte aber dennoch, dass ich das Paket zurückschicke. Weil Zalando aber leider kein ERETURN anbietet, verzichtete ich und hinterließ nur meine Mobilfunknummer, um wegen einer anderen Geschichte mal mit dem Marketing zu telefonieren.
Für mich war die Sache auf jeden Fall klarer, als für die vom Marketing nicht informierte Telefondame, die sich sicher war, dass es nur ein Fehler sein könne.
Das ganze ist ein Linkbait.
Da die Sache doch einigermaßen groß angelegt ist, kann es nicht schaden, sich einmal mit der Ökonomie dieses Linkbaits auseinanderzusetzen.
Dem Rauschen im Twitterwald nach zu urteilen, sind vermutlich so gefühlte 100 Blogger mit leeren Paketen beschickt worden. Was nebst Verpackung so 500 Euro kosten sollte. Dazu werden Schuhe im Wert von rund 3800 Euro rausgehauen, die sicher für knapp die Hälfte beschafft werden können durch Zalando. Das macht also Kosten von rund 2000 Euro. Gehälter für die sicher in Heerscharen vorhandenen Kräfte, die ein Marketing-Praktikum bei Zalando bestreiten, nicht eingerechnet.
Bis zum 9. August 2010 können nun Blogpostings geschrieben werden, in denen auf das Lieblingspaar Schuhe verlinkt werden muss. Den Kommentaren bei Zalando nach zu urteilen, dürften schon jetzt rund 350 Links generiert worden sein und zwar auf die Produktebene, wo es sonst recht mühsam ist, so viele Links zu generieren, wie man sie gerne hätte.
Bis zum 09. August sollten es dann sicher über 1000 Links sein. Das wären dann Kosten pro Link von rund zwei Euro. Das dürfte als spottbillig betrachtet werden. Sofern die 1000 Blogpostings dann noch je 100mal gelesen werden im Schnitt, dann hat man auch noch jede Menge Branding on top. Das Geld ist also exzellent angelegt.
[Umdate 29.07.2010]Angesichts dieser hohen Zahl an verweisenden Webseiten, werden sich vermutlich auch hier und da mal Spontankäufe einstelle und auch Käufe von Leuten, die bisher nicht einmal wußten, dass man Schuhe auch im Internet kaufen kann. So gesehen, käme man vermutlich selbst ohne steigende Positionen in den Serps positiv aus der Nummer raus.[Update Ende]
Ob es aber sinnvoll ist, derart öffentlich Links in diesem Umfang für jeden nachvollziehbar einzukaufen, auch wenn man es als Gewinnspiel tarnt, ist eine andere Sache. Es würde mich nicht wundern, wenn da der eine oder andere Neider oder Mitbewerber das eine oder andere Google-Formular ausfüllt.
Da ist der aktuelle Link******-Linkbait doch viel diskreter…
Stichworte: zalandoBevor ich nach überstandenem Kindergeburtstag mit anschließendem Grillen und Bierchen zischen mein Ohr an die Matratze drücke, will ich noch ein paar überfäallige Worte zum “Affiliates/SEOs lochen ein” zu Papier bringen. Der Event findet am ersten Oktoberwochenende in München statt. Wie immer bei diesen Events sind in etwa die immer gleichen Nasen anwesend. Meine Wenigkeit wird natürlich nicht anwesend sein,
weil Golf doch was für degenerierte Adlige ist und München nicht gerade an meinen Laufwegen liegt.
Das Event umfasst ein Golftunier, einen Besuch auf dem Oktoberfest, sowie ein paar Runden gemeinsames Paintball. Wer sich für diese Mädchensportarten begeistern kann, sollte die Gelegenheit nutzen, im Kreise der SEO-Verrückten zu verbringen. Da kann man immer was lernen. Die Jungs neigen ja bekanntlich zur Pralerei und können die besten Methoden nach drei Bier nicht mehr bei sich halten. Das ist besser als jedes Forum und auch meist zivilister, egal wieviel Bier auch fließen wird.
Also, macht mal wieder etwas Sport und geht Einlochen!
Übrigens kann man auch einen Startplatz gewinnen!
Stichworte: Oktoberfest

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