Archiv für die Kategorie: 'Allgemein'

Nachdem offenbar viele Trigami-Blogger (sogar rückwirkend) der dringenden Empfehlung von Trigami gefolgt sind und im Zweifel die Links zu den Auftraggebern mit einem „no follow“ versehen, hat der Service des Vermittlers von bezahlten Blog-Beiträgen sicher etwas von seinem Long-Tail-Sexappeals verloren. Gerade für kleine Auftraggeber, die noch kein Budget haben, um in Branding zu investieren und eher auf die Verlinkungen gesetzt haben, ist eine Trigami-Kampagne vermutlich teilweise uninteressant geworden. Gleichwohl flattern immer noch regelmäßig Einladungen zu Kampagnen in meinen Briefkasten, so dass meine subjektive Meinung möglicherweise falsch ist.

Aus der Sicht des Auftraggebers habe ich bisher eine Trigami-Kampagne betreut. Das ist zirka ein viertel Jahr her. Traffic ist bei 12 Rezensionen nicht nennenswert generiert worden. Die Gesamtkosten betrugen rund 500€. Aus SEO-Sicht sind jetzt nur noch zwei, drei interessante Links übrig geblieben. Mehrere bezahlte Beiträge scheinen schon verschwunden zu sein (dieser Sachverhalt wird noch mit dem Support von Trigami geklärt). Positiv zu bewerten ist auf jeden Fall der tolle Service von Trigami. Es macht einfach Spaß eine Kampagne durchzuführen. Weitere auf der Habenseite zu verbuchende Nebeneffekte scheinen bisher nicht eingetreten zu sein.

Für die gleiche Webseite wurde zu Weihnachten ein kleiner, aus meiner Sicht origineller Linkbait initiiert. Hierzu wurden knapp 100 Blogger per Post (also echte Post so mit Briefumschlag und so) angeschrieben. Die Kosten betrugen rund 350 Euro. Hier sind bisher aus SEO-Sicht sechs interessante Links generiert worden. Gleichzeitig wurden viele Kontakte aufgefrischt und aufgrund der Resonanz per Mail ist darauf zu schließen, dass der eine oder andere Kontakt für die Zukunft generiert werden konnte. Sicher hat die Postkartenaktion dazu beigetragen, die beworbene internetseite in bestimmten Zielgruppen nachhaltig bekannt zu machen. Auch hier waren die Traffic-Effekte eher zu vernachlässigen.

Ganz klar: hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Die Postkartenaktion hat sehr viel mehr Arbeit gemacht, scheint aber auch deutlich erfolgreicher zu sein.

Interessant wäre es zu erfahren, wie z.B. Hitflip die diversen eigenen Linkbait-Aktionen im Vergleich zum ersten Trigami-Auftrag beurteilt. Die Hitmeister-Aktion mit dem Advendskalender hat ja bekanntlich auch gemundet!

Empfehlung für das Abendessen: französische Lebensmittel

Stichworte:

Google engagiert in den USA freie Mitarbeiter, die mit Notizblock bewaffnet in die weite Welt geschickt werden, um dort Ladengeschäfte zu erfassen. Es geht um Öffnungszeiten, Adressen und Fotos. Für das Erfassen bekommen die Ameisen, die den Job ergreifen 2 $. Bestätigt der Ladeninhaber die Daten online oder per Postkarte, werden noch einmal 8 $ fällig. Hierdurch expandiert Google mit Gewalt in die Pfründe der Branchenbücher. Mit Gewalt deshalb, weil es für die Ladeninhaber gratis ist. Damit wird Google wohl noch mehr zur Datenkrake. Mehr dazu.

Werbung: Handy Handy

Stichworte:

Die niederländischen Genies von TomTom gehen mit dem Go 720T neue Wege. Das neue Produkt bietet die TomTom-eigene „Map Share Software“. Diese Technologie erlaubt es den Nutzern, ihr Kartenmaterial jederzeit selbst zu aktualisieren und gleichzeitig auf die Verbesserungen anderer Anwender zuzugreifen.

Mit diesem Crowdsourcing-Ansatz reagiert TomTom in hervorragender Weise auf die Herausforderungen, die von Seiten der Hersteller von Mobiltelefonen drohen, weil diese in den Markt von TomTom drängen. Der „Map Share Software“ bietet einerseits die Möglichkeit eine Community aufzubauen. Nebenbei dürfte die Aktualisierung der Daten beschleunigt werden.

Der Zeitpunkt für so einen Schritt ist genau richtig. Die Kundenbasis von TomTom ist groß genug, dass die Strategie aufgehen könnte. Ob in Zukunft ein Anbieter diese Strategie erfolgreich wird kopieren können, ist aus heutiger Sicht zumindest in Zweifel zu ziehen.

Dies ist ein Beitrag zum Blog-Karneval des Telefon-Blogs.

Stichworte:

Purzelnde Prozente und reihenweise echte Schnäppchen – das gab es früher nur im Sommerschlussverkauf oder wenn ein Anbieter seine Artikel besonders billig angeboten hat, um beispielsweise Platz für eine neue Kollektion zu schaffen. In der heutigen Zeit ist Geld sparen deutlich einfacher geworden, man muss nur wissen, wie und wo man nach den echten Schnäppchen sucht. Ein Toptipp für all diejenigen, die Waren wirklich günstig finden möchten, ist die Webseite von Dealjaeger.de. Auf der Webseite liest man „Die besten Deals im Internet und im Laden nebenan“ – das hört sich schon mal gut an, denn die Begriffe Deals und Schnäppchen meinen ja eigentlich ein und dasselbe, nämlich Artikel, die einfach nur günstig oder im Idealfall sogar billig zu haben sind. Eine weitere Information, die in diesem Satz enthalten ist, lässt ebenfalls das Herz eines jeden Schnäppchenjägers höher schlagen. Denn vielleicht lässt sich ja sogar „im Laden nebenan“ Geld sparen. So wird das angebotene Schnäppchen richtig günstig, denn die Käufer sparen die Versandkosten, die bei einem Online – Versand fällig würden. Aber lesen wir weiter. Im zweiten Satz auf der Seite heißt es „Von Nutzern für Nutzer gefunden“. Das ist die eigentliche Besonderheit von Dealjaeger.de. Denn hier ist jeder Nutzer ein wahrer Dealjaeger und teilt die gefundenen Schnäppchen der Community mit. So wird Geld sparen zu einem wahren Gemeinschaftserlebnis und jeder einzelne Dealjaeger teilt den anderen mit, wo man bestimmte Waren besonders günstig findet. Eine tolle Idee, denn dadurch, dass sich die einzelnen Schnäppchen nicht nur bei unzähligen unterschiedlichen Online – Anbietern, sondern auch in verschiedenen Städten finden, kann der einzelne nur von der Spürnase der anderen Nutzern profitieren.

Stichworte:

Wie bei Jochen Krisch nachzulesen ist, schlagen sich die Long Tail-Effekte auch erstmals in der Liste der TOP500 Online-Händler in den USA durch. Demnach wachsen Nischen- und Special-Interest Anbieter deutlich schneller als die großen Massenversender.
Die kleinen Firmen wuchsen knapp 50% schneller als die TOP100.

Der beschriebene Effekt ist natürlich angesichts der Größenordnungen, die amazon.com inzwischen erreicht hat, auch nicht unbedingt anders zu erwarten.

Stichworte: