Archiv für die Kategorie: 'Geschäftsmodelle im Long Tail'

Wer in den letzten Wochen einmal die Google-Blogsuche angestrengt hat, der wird nicht übersehen haben, dass dort immer häufiger Spam-Blogs auftauchen, die nicht aus der SEO-Ecke kommen, sondern wo Domainer versuchen, auch noch die letzten Schrottdomains zu monetarisieren.
Da werden mit dem immer gleichen Strickmuster Wordpress-Blogs mit rudimentären Content aus CSV.-Dateien bestückt. Immer schön ein Posting pro Tag, dies aber offenbar im industriellen Maßstab auf tausenden Domains. Dies führt dazu, dass man faktisch in vielen Bereichen die Blogsuche gleich ganz ignorieren kann, weil man buchstäblich nur noch Schrott zu sehen bekommt. Man erkennt die Domains meist schon beim bloßen Anblick. In der Regel sind es übelste Keyword-Kombis, die schon als solche erkennen lassen, dass kein normaler Blogger jemals so einen Scheiß registrieren würde.

Google hat hier in der folge eine echtes Qualitätsproblem. Sofern Google nicht per Algo den Domaininhaber ermittelt und die Urls von bestimmten Leuten, die Domains in Millionenstückzahlen sammeln, mit einem Mallus belegt, können die Suchgötter die Blogsuche gleich abschalten. Denn Nutzbar ist diese in weiten Bereichen aktuell nicht.

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Ich stoße immer wieder neue und auch bereits seit Längerem existierende Onlineshop, wo es perfekt auf den einzelnen Kunden zugeschnittene Produkte gibt. In diesem Blog wurde ja bereits des Öfteren über entsprechende Ansätze geschrieben und jeder Stammleser weiß sicher, dass ich ein echter Fan z.B. von Mymuesli bin und dass ich vermutlich nur deshalb noch nie bei Chocri bestellt habe, weil ich nicht verstehe, dass es dort keine geschälten Hanfnüsse gibt.
Sehr spannend ist aber auch das Thema Maßhemden als Mass Customisation. Hier hilft das Internet mit, dass dem guten alten Maßschneider, der noch vor 50 Jahren auch bei uns in Deutschland in jedem Dorf eine selbstverständliche Anlaufstelle war zumindest virtuell wieder einiges an Leben eingehaucht wird. Gerade für den Versandhandel birgt dieses Thema gigantisches Potential. Man entkommt sicher der Billig- und Preisvergleicherschiene und außerdem ist das sonst im Textileinzelhandel leidige Retourenthema plötzlich kein Thema mehr. Und wenn ein Kunde erst einmal seine Maße bei einem Online-Maßschneider hinterlegt hat und er den Komfort eines Maßhemdes zu schätzen weiß, dann ist dieser Kunde sicher langfristig gewonnen. Ich könnte mir ferner vorstellen, dass in diesem Bereich auch Ökostoffe sehr gut laufen sollten, weil hier vermutlich eine eher betuchte Kundengruppe unterwegs sind!

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An dieser Stelle haben wir ja schon hier und da über das Phänomen der Browsergames gesprochen. Oft sind die Games kostenlos, so dass man es einmal ausprobieren kann ohne ein Risiko einzugehen. Sofern das Game soziale Elemente hat, macht es doppelt Sinn, dass eine kostenlose Variante angeboten wird, weil dann eher eine kritische Masse an Mitspielern zusammenkommt und so der Spielespaß für alle Mitspieler deutlich größer wird. Um diese Spiele zu monetarisieren, bieten die meisten Spiele-Developper Fremium-Modell an. Man kann also grundsätzlich kostenlos mitspielen, muss aber für zusätzliche Funktionalitäten, mit denen man sich Vorteile verschaffen kann, extra zahlen.
Wer nach solchen kostenlosen Spielen sucht, dem sei das Portal Browsergames-kostenlos.biz ans Herz gelegt. Da kann man sich ausführlich informieren und wir ganz sicher interessante und spannende Games finden.

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Ich habe mich mit dem Thema SMS eigentlich nie auseinandergesetzt, denn das war für mich immer „Armeleute-Email“ für die man auch noch Geld bezahlen soll. Das Mobiltelefon ist bis zur jüngsten Etablierung nie mein Medium geworden. Damals in den Hypezeiten des neuen Marktes habe ich einmal solche Dienste für den Free SMS Versand genutzt. Da musste man dann irgendwelche Werbebanner anklicken. Vermutlich wurde damals auch noch per Klick abgerechnet.
Trotz des Niedergangs der PPC-Abrechnungen ist der Wettbewerb bei den Free SMS-Anbietern aber ein scheinbar atomistischer. Es gibt diese Dienste wie Sand am Meer. Offenbar betreiben auch viele Kleinunternehmer SMS-Dienste, so dass man auf jeden Fall von einem Long Tail-Phänomen sprechen kann. Dies gilt umso mehr, als dass die Umsätze pro Transaktion ja mehr als klein sind. Man muss also sehr viele SMS abwickeln, sofern man seinen Lebensunterhalt bestreiten wollte.

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Wie aus einer Email von Darran Westlake (Managing Director) von heute morgen hervorgeht, geht mit Crowdcube der erste Equity-basierende Crowdfinance-Dienst an den Start. Los geht es am 10. Februar. Der neue Aggregator will es kleinen Firmen im UK erleichtern ihr Wachstum durch externes Kapital zu finanzieren.

Die Firmen können auf www.crowdcube.com ihr Projekt präsentieren, u.a. auch im Rahmen eines Videos. Anleger können bereits ab einer Summe von 10 britischen Pfund mit von der Partie sein. Im Gegensatz zu Projekten wie myfootballclub bekommen die Investoren echtes Equity. Mich persönlich freut, dass am Anfang gleich eine Nawaro-Firma mit von der Partie ist, die eine Jatropha-Presse entwickelt. Sobald es los geht, werde ich - wenn es dann noch möglich ist - gleich einmal so richtig Geld in die Hand nehmen und 10 Pounds investieren.

Ich bin gespannt!

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