Archiv für die Kategorie: 'Geschäftsmodelle im Long Tail'

Wie auf einigen Blogs zu lesen ist, darf man sich bei der Cocktailbude jetzt auch online seine Cocktails mischen, die dann aromageschützt verpackt per Post auf den Weg gebracht werden. Nach dem man bei Mymuesli etwas für seine Gesundheit getan hat, kann man sich dann anschließend wieder etwas vermeintlich ungesundes bei der Cocktailbude bestellen. Vielleicht sollten beide Firmen ein gemeinsames Bonuspunkteprogramm betreiben. Für x Müslis bekommt man dann am besten y Cocktails umsonst. Das ist doch gar nicht einmal so eine schlechte Idee. Man darf gespannt sein, wie diese Idee ankommt.

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Nach verschiedenen Pressemeldungen sollen sich die Erlöse aus Video-on-Demand in den kommenden fünf Jahren in Westeuropa verfünffachen. Im Jahr 2011 soll jeder fünfte Haushalt in Deutschland Zugriff auf VoD-Content haben. Damit wird auch die Möglichkeit steigen, Long Tail-Content über das Fernsehen zu vermarkten. Der Wert dieser Inhalte dürfte damit sicher steigen. Wenn erst einmal die Chinesen auf diesen Zug aufspringen, dürfte jeder einstmals gefloppte Film noch vergoldet werden können.

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Ich stelle einfach mal eine Liste mit Firmen zusammen, die meiner Meinung nach in irgendeiner Form ein cooles Long Tail-Geschäftsmodell haben:

- SellaBand – Marktplatz für Bands und Musikfans
- Textbroker - Marktplatz für für SEOs und Webmaster
- LinkLift - Marktplatz für für SEOs und Webmaster
- Teliad.de - Marktplatz für für SEOs und Webmaster
- Trigami - Marktplatz für Blogger und Webmaster
- Bonspin – Brainstorming Online
- Myfootballclub.co.uk - Wir kaufen einen Fußballclub!
- (in eigener Sache: www.nachwachsende-rohstoffe.biz wird hoffentlich auch mal richtig aal-mäßig!)

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Bei Robert ist nachzulesen, dass Google böse Linkvermieter (wie z.B. den Interview-Blog) durch einen niedrigeren PR bestraft.
Ich bin noch so optimistisch, dass es nur den grünen Balken betrifft und nicht das Ranking selber. Andrenfalls würde vermutlich die Qualität der Suchergebnisse leiden und die ist ja bekanntlich die Kernkompetenz von google.

Es stellt sich also die Frage: Sind die LinkLift-Links schuld am fallenden PR. Wenn ja, wäre es interessant zu erfahren, wie LinkLift, teliad & Co. auf diese Herausforderung für das Geschäftsmodell reagieren. Wird es neue Bewertungsmaßstäbe für den Preis eines Links geben?

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Im Moment werden in einem gefühlten Minuten-Tackt offenbar Start-ups gegründet. Manche sind richtig cool, wie z.B. die allseits beliebte Firma Mymusli, bei anderen Start-up wundert man sich, dass sich die Gründer trauen, eine simples Forum, zu einer Web 2.0-Social Community aufzublasen. Noch mehr wundert man sich, wenn man liest, dass es auch noch Hasardeure gibt, die als BA (neudeutsch für Business Angel) in solche Geschichten investieren. (fairer Weise sei gesagt, dass ich mich freuen werde, wenn ich mich ein weiteres Mal wundern darf, wenn dann aus so einer vermeintlichen Todgeburt eine Goldmiene wird).

Da in Blogs bekanntlich gern Polarisiert wird, weil wir Blogger ja geil auf Zitate sind, stelle ich an dieser Stelle einfach mal zwei Start-ups vor, das coolste und das mutigste (bitte nicht böse sein und nicht persönlich nehmen).

Zunächst das coolste. Nein, es handelt sich nicht um Mymuesli, die ja jetzt auch Hanfsamen im Sortiment haben, sondern mein Sieger ist SellaBand. Das sollte sich einfach mal jeder ansehen, ob Musikfan oder nicht. Believer einer Band zu sein, ist ein wenig wie Lotto zu spielen, ohne verlieren zu können. Man hat die Aussicht in eine Band zu investieren und sollte es einmal so was wie Pink Floyd 2.0 werden, wird man reicht. Wenn nicht, bleibt einem die Musik auf der CD. Und ein echter Fan, der will ja auch nicht in erster Linie reich werden. Auch intellektuell ist SellaBand ein Start-up, mit dessen Geschäftsmodell es Spaß macht, sich einmal genauer auseinander zu setzen. Die brauchen vermutlich nicht einmal einen BA, die haben schließlich Tausende von Gläubigen, die von Tausenden von Bands rangeschleppt werden. Hier würde ich auch investieren, allein um dabei zu sein. Genau genommen habe ich es schon. Ich bin nämlich Believer.

Richtig mutig finde ich bayanoo. Mit Hilfe dieser Plattform kann man Leute suchen und finden, die den eigenen Mobilfunkvertrag übernehmen wollen. Nicht, dass dies nicht nützlich wäre, aber der Markt ist nach meiner Einschätzung schlicht zu klein. Aus meiner Zeit bei NTplus kann ich mich erinnern, dass in einem Vierteljahr vielleicht einmal ein einziger Endkunde bei seinem Fachhändler vorbeischaute, um ein Wechselformular einzureichen.
Im Zeitalter von Discount-Prepaidanbietern und Sim-only-Tarifen, schrumpft das Potential sicher noch weiter. Mehr als einen Gründer kann das sicher nur ernähren, wenn man das Geschäftsmodell gleich auf alle Mitgliedsländer der UNO ausweitete. Aber vielleicht findet sich für die technische Plattform ja noch eine andere Anwendung. Ich drücke die Daumen.

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