Archiv für die Kategorie: 'Rattenschwanz der Woche'

Aktuell stehe ich in den Startlöchern ein paar Keyword-Domains in absoluten Nischen zu “projektieren”. D.h. mit Hilfe einer Wordpress-Multiinstallation sollen kleine Einzelseiten zu Einzel-Keys bei Google positioniert werden, um diese mittels Adsense oder Affiliate-Programmen zu monetarisieren. Vielleicht können sogar Leads für bestimmte Player in den jeweiligen Industrien generiert werden. Eine weitere Form der möglichen Monetarisierung wäre der Verkauf der Seite, sobald diese bei Google oben steht. Ein erster Vorgeschmack auf die Dinge, die noch folgen sollen, ist auf http://kuhputzmaschine.de zu sehen.

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Exakt die Idee, die ich einmal meinem Chef vorstellte, als er mich fragte, was ich glaube, was für ein Geschäftsmodell via Mobile- und Facebook-App funktionieren könnte, setzt buddybeers.com nun von Berlin aus um und dies gleich international. Mit Hilfe von buddybeers.com kann man seinen Freunden einfach auch über große Distanzen hinweg ein Bier spendieren.
Das ist wirklich ein sehr geiler Long Tail-Aggregationsansatz. Damit hat buddybeers.com ganz klar unseren kleinen, symbolischen und lange schon nicht mehr verliehenen Preis “Rattenschwanz der Woche” verdient. Weil ich die Sache so geil finde, habe ich diese gleich einmal an ein paar Gastronomen weitererzählt, die davon profitieren können. Je nachdem, welche Kooperationsverträge buddybeers mit den Bars hat, dürfte auch finanziell etwas hängen bleiben. Denke, dass man den Preis eines normalen Biers gleich ganz einstreicht. Und selbst wenn nicht, vermutlich wird ja bei diesem Ansatz nur jeder zweite Gutschein eingelöst.
Die sich langsam aber sicher aufbauende Datenbank an Kneipen und Bars kann auch noch hervorragend für einen Onlinekatalog genutzt werden, wo man einen Seo getriebenes Geschäftsmodell verfolgen kann. Ich habe die Buddybeers-Leute bereits angemalt und gefragt, ob sie mir nicht 1% der Company verkaufen wollen, weil einfach die Begeisterung mit mir durchgegangen ist. Das wird ganz sicher ein Mega-Erfolg!
Mit einer weltweit agierenden Brauerei wurde bereits ein Kooperationsabkommen getroffen. Zudem bin ich sicher, dass über so eine Plattform gerade Szene- und Nischenbiere tolle Promotionaktionen starten können. Vielleicht kann ich ja schon kurzfristig mal ein Hanfbier von Turn über diese Plattform an Freunde in Berlin verschenken?

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In seiner Ausgabe vom letzten Montag hat der Spiegel einen ausführlichen Bericht über die iPhone-Apps gebracht. Er beschreibt darin den App-Store als eine classische Case-Study eines Long Tail Marktplatzes. Unzählig viele Apps zu allen erdenklichen Themen werden im AppStore angeboten. Entwickler denken sich Nützliches, Kurioses und ab und an sicher auch Schwachsinniges aus. Die Entwicklungskosten sind niedrig, der Markt weltweit. Es gibt einige Erfolgsstorys aber natürlich auch tausende von Apps, die sicher mehr oder weniger unter Ausschluss der Öffentlichkeit existieren. Auf jeden Fall gibt der AppStore Entwicklern die Möglichkeit, sich ohne großes Risiko etwas dazuverdienen. Die Möglichkeit verbessert sich noch weiter, wenn das iPhone sich endgültig zu einem Massenphänomen weiterentwickelt und seine Marktanteile ausbaut. Zudem soll es ohne großen Aufwand möglich sein, die iPhone-Apps auch als Android-Apps anzubieten. Richtig die Taschen voll macht sich natürlich Apple, die 30% des Preises für die Apps in die eigene Tasche wirtschaften. Und dann nehmen die Apple-Leute ja noch 99 Euro von jedem Entwickler für die Aufnahme in den Club. Allein damit hat Apple laut der Spiegel Daten bereits über 12 Millionen Dollar eingenommen. Für diesen Coup verleihen wir Apple dann mal wieder den “Rattenschwanz der Woche”

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Google kauft - wie der Presse vorgestern zu entnehmen war - die Firma ReCaptcha, bei der es sich um eine waschechte Crowdsourcing-Firma handelt. Damit macht der Suchmaschinengigant eine weitere sehr intelligente Akquisition.

Die Firma ReCaptcha ist eine Ausgründung der Carnegie Mellon University’s School of Computer Science. ReCapture bietet einen kostenlosen Service zum Digitalisieren von Büchern und Zeitungen. Kann die Software ein gescanntes Wort nicht lesen, stellt er es als Captcha online und lässt es von der Schwarmintelligenz entziffern. Wenn zeitgleich 100.000 Seiten den Capture-Service von ReCapture einsetzen, dann lassen sich sehr effizient fehlende Wörter entziffern, ohne dass man Menschen z.B. via Mturk.com (den Crowsourcing-Service von amazon.com) für diese Aufgabe bezahlen muss. So wird in brillanter Form eine Aufgabe sehr effizient gelöst.

Dass sich Google diese Firma unter den Nagel reist, ist sicherlich ähnlich brillant, um die Bucherfassungspläne des Konzerns zu unterstützen. Und wer weiß, was man mit Hilfe von Captures noch für Aufgaben lösen kann. Sicherlich könnten auch Bilder getaggt werden oder so.

Zur Erklärung. ReCatpure blendet immer zwei Wörter ein. Eines ist vorher bekannt. Dieses muss zwingend richtig eingegeben werden. Das zweite Wort wurde bei der Scannung nicht erkannt, und wird nun dem ahnungslosen “Probanden” zum Entschlüsseln vorgelegt. Wenn mehrere Probanden das Wort gleichermaßen buchstabieren, wird dadurch einfach die fehlgeschlagene Worterkennung optimiert.

Aufgrund dieser sinnvollen Akquisition gewinn in dieser Woche Google den Rattenschwanz der Woche.

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