Archiv für die Kategorie: 'Rattenschwanz der Woche'

Die Plattform jobleads.de könnte eine ganze Branche auf den Kopf stellen, nämlich das Headhunting. JobLeads bringt nämlich Firmen sowie Fach- und Führungskräfte durch systematische Jobempfehlungen innerhalb vertrauter Netzwerke zusammen. Der Clou ist, dass die Leute entlang der Empfehlungskette partiell an der Vermittlungsprämie partizipieren. Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei um eine in doppelter Hinsicht geniale Konstellation. Durch das Empfehlen kann man Freunden und Bekannten zu einem tollen Job verhelfen und dabei noch etwas verdienen. Weil die Empfehlungen über ein bestehendes Netzwerk zustande kommen, dürften die vermittelten Kandidaten im Mittel besser für den ausgeschriebenen Job passen, als wenn der Professional von einem normalen Headhunter vermittelt wird.
Da Empfehlungen über mehrere Stufen zustande kommen können, könnte man im Falle von jobleads auch von crowdfunding (oder auch crowdhunting) sprechen. Und jobleads stellt die Plattform bereit und hat sich daher den „Rattenschwanz der Woche“ redlich verdient!

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Meinkartenspiel.de wird für die laufende Woche unser kleiner, symbolischer Ehrenpreis vergeben. Der Grund ist ganz einfach, denn es handelt sich bei meinkartenspiel.de um einen lupenreinen Long Tail-Aggretator. Mit Hilfe dieser Plattform lassen sich Spiele in Kleinstserien oder sogar als Einzelstück herstellen. Über einen Marktplatz kann jeder Marktteilnehmer sein eigenen Quartett kreieren und zum Verkauf anbieten. Was Spreadshirt bei den T-Shirts ist meinkartenspiel.de bei den Quartetts. Der Betreiber der Plattform übernimmt die Produktion und das Fulfilment. Weil die Sache so sympathisch ist und das Konzept so gut umgesetzt ist, handelt es sich bei meinkartenspiel.de um einen würdigen Preisträger des „Rattenschwanz der Woche“, der sich der Jury geradezu aufgedrängt hat. Wir sind gespannt, wann es das erste Osnabrück-Kartenspiel gibt. Wenn es nicht kommt, müssen wir es eben selber machen! Sehr hoch ist es übrigens auch zu bewerten, dass die Betreiberfirma mit dem Verlagsgeschäft (Bier-, Cocktail- und Sexquartett auch den Kopf des Long Tails bedient und sich nicht nur um die Spitze des Rattenschwanzes kümmert. Dies dürfte die Erfolgsaussichten der Firma noch erhöhen!

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Ein lupenreines Long Tail-Geschäftsmodell, dass absolut den Sonderpreis “Rattenschwanz der Woche” verdient hat, weist “Julie & Grace” (Blog) auf. Hier kann man sich nach Herzenslust Schmuckstücke selber entwerfen und diese werden dann von dem kreativen Star-up auf Bali gefertigt und dem Kunden zugeschickt. Wollte man dieses emotionsgeladene Geschäftsmodell auf etwas profane Art und Weise beschreiben, dann würde man sagen Julie & Grace sei eine Art Spreadshirt für Schmuck. Genau wie die Shirt-Schmiede setzen auch die Hamburger auf das intelligente Outsourcen des Vertriebes. So genannte Botschafter können (offline) Tupperware-mäßig neue Kunden gewinnen und am Umsatz partizipieren. Kreative Schmuckdesigner können ihre Entwürfe auf einem eigenen Marktplatz zum Kauf anbieten. Hier wird Julie & Grace zu einem waschechten Business-Enabler für die Schmuckdesigner. Geschäftsmodelle dieser Art haben sicher eine gigantische Zukunft. Skalierbarkeit und Internationalisierungspotential ist gegeben. Auch die geschickte Ausnutzung der internationalen Arbeitsteilung ist sehr sympathisch gelöst. Produziert wird in Bali, weil es da eine traditionell kompetente Schmuckindustrie gibt und die Gründer gerne surfen. Angesichts des Erfolges von gallerryy.net sage ich auch Julie & Grace eine große Zukunft voraus. Ganz sicher wird es den Gründer nicht schwer fallen, Kredite der Hausbank zu bekommen oder motivierte Business-Angel zu finden. Das ganze hat einfach zu viel Sexappel: sympathisches Businessmodell, Long Tail-Appeal, Mass-Customisation. Das klingt doch wie Musik in den Ohren der Schlippsträger.

Aktuelle ist übrigens ein interessantes Interview mit Julie & Grace im Interview-Blog zu lesen!

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Es ist höchste Zeit, dass wieder einmal der Rattenschwanz der Woche vergeben wird. In dieser Woche geht der Preis an ein Start-up aus München. Die Firma LifeJack betreibt einen Marktplatz, auf dem man seine Lebensversicherung versteigern kann, so man diese vor Ende der Vertragslaufzeit kündigen muss oder will. Ein Marktplatz für derartige Produkte ist ohne das Internet praktisch nicht denkbar. Denn was könnte individueller sein, als eine laufende Lebensversicherung. Hierfür einen Käufer zu finden, der mehr zahlt als die Versicherungsgesellschaft ist eine Aufgabenstellung, die auf den ersten Blick so kompliziert sein sollt, wie das Auffinden eines Partners für’s Leben. Auch für diesen Fall, wird heute immer häufiger das Internet genutzt. Will man eine Lebensversicherung verkaufen, muss man jemanden finden, dem alle relevanten Kriterien gerade in den Kram passen. Da spielen Restlaufzeiten, Höhe der monatlichen Prämien, Überschussbeteiligungen, ggf. die Gesellschaft, bei der die Versicherung abgeschlossen wurde und diverse andere Kriterien eine Rolle.
Ohne intelligente Datenbanken, das Internet und einen funktionierenden Marktplatz, auf dem Angebot und Nachfrage in Einklang gebracht werden, würde es sich um ein schier unmögliches Unterfangen handeln, einen effizienten Markt schaffen zu wollen. Genau an diesem Defizit setzt LifeJack an. Deshalb hat LifeJack unseren kleinen symbolischen „Long Tail“-Preis mehr als verdient. Einen herzlichen Glückwunsch nach München!

Mehr zum Thema gibt es hier.

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Gestern ist der neue Werbeblog www.naturtextilien.org online gegangen. Dieser ist ein heißer Kandidat für den „Rattenschwanz der Woche“, weil er gleich in mehrfacher Hinsicht Long Tail-Aspekt aufweist. Zunächst sind Blogs ja bereits ein Phänomen des Rattenschwanzes. Der Shopping-Blog setzt bei der Monetarisierung des Blogs auf Affiliate-Programme, die ja ebenfalls in die gleiche Kerbe schlagen. Aber damit nicht genug. Naturtextilien.org bietet den einschlägigen Programmbetreibern an, eigene Werbeinhalte für den Blog bereitzustellen und diese gleich mit den Partnerlinks des Blogbetreibers zu versehen. Das grenzt schon an Genialität, sollte das Konzept aufgehen. Neben Affiliate-Werbung wird natürlich noch auf Adsense gesetzt. Mehr Long Tail-Gedankengut kann man sicher in so ein Projekt kaum reinkonstruieren. Daher zwingt sich unser kleiner Ehrepreis geradezu auf.

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