Archiv für die Kategorie: 'Was schreiben die anderen?'

Mymuesli scheint für einen Dammbruch im Bereich der customized products gesorgt zu haben. Im Interview-Blog waren in den letzten Tagen zwei Interviews zu lesen mit Firmen, die jeweils ähnlich gelagerte Geschäftsidee an den Tag legen, bzw. wo die veröffentlichende Presse dies zumindest behauptet.
An dieser Stelle will ich deshalb auf die Interviews mit den Firmen Cocktailbude.de und yourtee.de verweisen. Zudem hat sich für die nahe Zukunft noch MyConflakes angekündigt.

Man darf also gespannt sein, wie es in diesem Bereich weitergeht. Das Thema wird sicher nicht am Frühstückstisch aufhören…

Linkemfpehlung zum Thema Süßigkeiten

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Die neu gestartete Internet-Mitfahrzentrale DriJo will für den Long Tail auf dem Personentransportmarkt nach Angaben von heise.de das werden, was eBay für die Gebrauchtwaren-Sparte wurde. Das Portal will im Gegensatz zu den bisherigen Mitfahrzentralen, die nur den Massenmarkt der großen Städte bedienen, auch in bisher unerschlossenes Terrain vordringen. DriJo soll deshalb mit Hilfe von Google Maps einen Markt einbinden, der auch vom öffentlichen Personennahverkehr kaum bis gar nicht erreicht wird. Dazu können die Autofahrer auch einen “Korridor” angeben, in dem sie auf einer Strecke Hitchhiker abzuholen bereit sind. Durch Entwicklungen wie steigende Benzinpreise, CO2-Reduzierungsbestrebungen, Stadtmauten, gekürzte Pendlerpauschalen und Streckenstilllegungen der Bahn könnte sich dieser Markt in absehbarer Zeit eher vergrößern als verkleinern, so dass sich die DriJo-Gründer auch eine Art Sammeltaxi-Kleinunternehmer vorstellen können, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Sollten diese optimistischen Ziele auch nur ansatzweise eintreffen, ist DriJo auf jeden Fall ein Kandidat für den Rattenschwanz der Woche. Vielleicht sollte ich die Jungs mal zum Interview einladen?

Auf jeden Fall ist zu hoffen, dass die Fahrer keinen allzu heißen Reifen fahren, damit die Kunden auch wiederkommen.

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Die ebenso bekannte wie qualitativ hochwertige Neue Züricher Zeitung hat in ihrer heutigen Online-Ausgabe einen interessanten Artikel mit dem Titel „Selbstbedienungsladen ohne Kasse“ über Geschäftsmodelle im Internet, bei denen auch mit Gratis-Inhalten letztendlich gutes Geld verdient wird. Es wird sehr anschaulich erklärt, warum es durchaus Sinn machen kann, im Internet Produkte, Services oder Software gratis zur Verfügung zu stellen, auch wenn der Nutzen vielleicht nur in Dankesemails oder Heiratsanträgen besteht. Übrigens tauchen auch die Vokabeln „Long Tail“ und „soziale Netze“ in dem Beitrag auf.
Hier kann man ruhig einmal ein paar Minuten in die Lektüre investieren.

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Ein ebenso interessanter wie ausführlicher Beitrag zum Thema „Vertrauen 2.0“ ist heute auf medianet.at zu lesen. Alle, die sich für „Long Tail“-Phänomene und Aspekte des Web 2.0 interessieren, sollten sich den gelungenen Beitrag durchaus einmal zu Gemüte führen.

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Beim Readers Edition-Blogprojekt ist ein interessanter Übersichtsartikel zum Thema Long Tail zu lesen. Interessant ist immer der Sachverhalt, dass amazon 40% Umsatz mit Büchern macht, die im klassischen Einzelhandel gar nicht geführt werden. Da mag der Einzelhändler denken, dann ist amazon ja gar keine Konkurrenz. Aber dies ist mit nichten der Fall, weil wir in der Stunde x schließlich immer nur ein Buch lesen können. (andererseits werden die meisten Bücher ja gar nicht gelesen, sonder nur in den Schrank gestellt).

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