Seit rund einem Monat ist das iPhone nun auch im Reich der Mitte also in China zu kaufen. Noch können chinesische App-Entwickler mit dem Vertrieb von Apps über den App Store nicht reich werden. Wie allerdings in der letzten Woche im Spiegel zu lesen war, werden auch die wenigsten Entwickler hier im Westen reich mit der Programmierung von Apps für das iPhone). In China kommen aber weitere Probleme hinzu: Unerlaubte Kopien und die geringe Verbreitung von modernen Zahlungsmitteln bremsen eine rasante Weiterverbreitung der Apps.
Nach einem Artikel des Wall Street Journals arbeitet chinesische App-Entwickler daher kaum profitabel. Daher dürfte für Apple zwar ein Wachstumsmarkt sein, aber ein schwieriger. Im Westen haben Entwickler da ein ganz anderes Problem. Die Zahl der Apps ist derart rasant gestiegen, dass viele bereits den Überblick verloren haben. Die Folge sind, tolle Programme, die noch auf ihre Entdeckung warten, Doppelentwicklungen etc. Wer auf dem Long Tail surft hat es schwer, nicht nur in China!
Es ist aber eine Beruhigung, dass es auch Apple einmal schwer hat. Apple macht es ja in der Regel eher dem Rest der Welt schwer. So wird das iPhone z.B. in Deutschland nach wie vor exklusiv von T-Mobile vertrieben. Dem Handel kann da von dem Thema nur profitieren, wenn man sich auf den Vertrieb von iPhone Zubehör wie iPhone Hüllen verlegt.

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