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Mit Hilfe Internetbasierender Plattformen bekommt auch das Kleinstkreditwesen einen Long Tail-Appeal. Kiva.org ist eine Plattform, die Anbieter und Nachfrager von Mikrokrediten mit Hilfe des Internets zusammenbringt. Das Ganze hat auch so etwas wie einen Community-Ansatz, weil man sich sowohl die Nachfrager der Kredite ansehen kann - also die User sieht, die in das gleiche Mikrounternehmen investiert haben. Der kleinste Kredit, den man vergeben kann beträgt 25 US$.

Weil ich finde, dass Kiva eine unterstützenswerte Sache ist, habe ich beschlossen das ganze einmal auszuprobieren. Vielleicht wird ja an dieser Stelle eine interessante Serie aus der Geschichte.

Die erste Hürde, die zu überwinden ist, sind die Anmeldeformalitäten bei kiva. Das ist kein Problem und geht Ruckzuck. Per Paypal wird die Summe von 25 US$ an kiva überwiesen, nebst einer Spende von 2,50 US$, die die Organisation vorschlägt. Bei dem Dollarkurs kann man die 20 Euro für so ein Experiment einmal ansetzen.

Ich wähle als Kreditnehmerin Elisa Guido aus. Sie stellt offenbar in handwerklicher Arbeit Gegenstände für Dekorationszwecke her. Die Wahl hat mehrere Gründe:

Es fehlen noch ein paar Dollar, aber nicht zu viele. Es wird interessant sein mitzufiebern, wie lange es dauert, bis die ganze Kreditsumme bereitgestellt wird.

Zweitens habe ich irgendwo in einem Vortrag von Lukasz Gadowski gelernt, dass man sich das Gründerteam genau ansehen soll. Zwar ist Elisa Guido offenbar eine One-Woman-Show aber sie kann sieben Jahre Erfahrung vorweisen. Außerdem zahlen Frauen Mikrokredite zuverlässiger zurück.

Die handwerkliche Arbeit erinnerte mich zudem gerade an den Rattenschwanzgewinner der Woche, nämlich Dawanda.

Die benötigte Kreditsumme beträgt 800 US$ und soll in Rohmaterialien und eine Nähmaschine investiert werden.

Wer sehen will, wie ein Kreditgeber aussieht, kann dies hier erfahren.

Fortsetzung folgt.

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8 Antworten zu “Kiva: P2P-Mikrokredite für Mikroentrepreneure in Entwicklungsländern”

  1. Telefon.de unterstützt kiva.org says:

    […] von einem Blogposting vom gestrigen Feiertag hat das Team von telefon.de beschlossen, sich an einen Mikrokredit für […]

  2. Neue Serie: Ich bin Shoppero » » rattenschwanz.net says:

    […] und jetzt habe ich keine Zeit, um die Empfehlung nachzuholen. Ich bleibe aber am Ball, um nach kiva.org, SellaBand mit shoppero.com eine dritte „Soap Opera“ zu starten. […]

  3. Update der kleinen kiva.org-Serie » Kiva, Mikrokredit, P2P Kredit smava » rattenschwanz.net says:

    […] erste Rate des Konsortials-Mikrokredites, an welchem ich mich beteiligt habe wurde zurückbezahlt. Das ging ja schnell. Siehe die Mailmitteilung von kiva.org. Dear […]

  4. Jan says:

    Interessante Sache. Gibts da auch irgendwo einen Unternehnmer, der schon etwas zurückgezahlt hat? Hab auf die Schnelle irgendwie keinen gefunden.

    Änder bitte mal Deinen Link zu Deinem Profil noch. Da steckt im Moment in der URL noch das ” erfahren” mit drin.

  5. admin says:

    http://www.rattenschwanz.net/serie/das-geld-wurde-vorzeitig-zurueckbezahlt/

  6. Sten says:

    Tolle Sache, danke für den Link. Habe sogleich auch einen Mikrokredit vergeben und an Kiva etwas gespendet. Ich bin gespannt…

  7. Anonymous says:

    SEO durch Entwicklungshilfe…

    ‘Tu gutes und sprich darüber’ lehrt die PR. Wahrscheinlich war das der Ausgangspunkt der Überlegung, als Suchmaschinenoptimierung sich anschickte, die PR von Unternehmen zu ersetzen - und Google bezahlte Links verboten hat….

  8. just another backlink spammer says:

    ja, die backlink-maschinerie läuft. aber auf der anderen seite ist es ja auch so, dass wirklich geholfen wird.

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